Beratungsrichtlinien

Stand: 14.10.2019

  1. Es besteht keinerlei Anspruch auf eine Beratung durch Mitarbeiter der Selbsthilfe & Beratungsstelle für Borderliner und Angehörige e.V.
  2. Die Beratungsdauer beträgt 40 Minuten und wird nur in Ausnahmefällen und nach Absprache überzogen. Dies gilt für alle persönlichen Beratungen und Beratungen per Chat. Die Beratungsdauer für telefonische Beratungen ist auf 30 Minuten begrenzt.
  3. Ein freundlicher und respektvoller Umgang ist bei uns eine Selbstverständlichkeit. Beide Parteien können die Beratung jederzeit beenden, wenn dies für angemessen gehalten wird.
  4. Beratungen folgen einer klaren Zieldefinition, an der zusammen gearbeitet wird. Die Zieldefinitionen müssen im Rahmen der Tätigkeiten der Beratungsstelle für Borderliner und Angehörige liegen. Wir übernehmen keine Paar-, Rechts- und/oder Lebensberatungen, insofern diese nicht in unmittelbaren Zusammenhang zur Borderlineerkrankung stehen.
  5. Die Ziele müssen Eigenständig erreicht werden. Die Berater liefent lediglich Unterstützung auf dem Weg zum Ziel.
  6. Unsere Beratungen unterliegen generell der Schweigepflicht. Ausnahmen liegen bei der Eigengefährdung, sowie bei der Gefährdung anderer vor. Falls zur Lösung eines Problems eine weiterer Personen hinzugezogen werden muss, holen wir dafür das Verständnis ein.
  7. Chat- und Emailberatungen können grundsätzlich schneller abgearbeitet werden. Bei telefonischen und persönlichen Beratungen vor Ort müssen längere Wartezeiten bis zu einem Termin einkalkuliert werden.
  8. Termine sollten wahrgenommen werden. Kann ein Termin nicht eingehalten werden, so bitten wir in jedem Fall darum, frühst möglich abzusagen. Sollten wir einen Termin nicht einhalten können, werden wir diesen auch frühst möglich absagen. Durch einen Termin, der nicht stattfindet und nicht abgesagt wurde, werden personelle Ressourcen, Zeit und Geld verschwendet. Dies ist für eine gemeinnützige Organisation nicht annehmbar.
  9. Alle Beratungen sollten nach Abschluss anonym evaluiert werden. Dafür steht hier ein Fragebogen zur Verfügung. Nach Abschluss eines Beratungsgespräches kann der Berater um das Ausfüllen des Fragebogens bitten. Dies ist rein freiwillig und es besteht keine Verpflichtung dem nachzukommen, es würde uns aber sehr bei unserer Arbeit unterstützen.